2. Deutsche Snowvolleyball-Meisterschaften in Willingen – Glückliche Silbermedaillengewinner aus Baden-Württemberg

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Am zweiten März Wochenende wurden die zweiten deutschen Snowvolleyballmeisterschaften in Willingen ausgetragen. Einen tollen Erfolg feierten Pia Lemberger, Carmen Straub, Sarah Hogenmüller und Barbara Schulz-Müller als Vizemeister der 2.Deutschen Snowvolleyballmeisterschaft. Als Speerspitze im Snowvolleyball war das perfekt harmonisierende  Team Lemberger, Straub (beide Bronzemedaille 2018), Hogenmüller und Schulz-Müller aktiv. Eine große Veränderung bei der diesjährigen Meisterschaft war die Umstellung des Systems von 2:2 auf 3:3, diese Erneuerung wurde mit Blick auf die olympischen Ambitionen ab 2028 geleistet.

Doch nun zur deutschen Snowvolleyballmannschaft in Willingen, das Turnier wurde alle gut organisiert, von der Unterkunft über Verpflegung bis hin zur Unterstützung während des Turniers (beheizte Zelte, Schuhwärmer, usw.). Trotz allen Vorbereitungen ist Snowvolleyball ein Outdoorsport und als dieser war das vergangene Wochenende wettertechnisch eine Katastrophe. Die Wetterbedingungen waren so schlecht, dass extra Schnee an den Veranstaltungsort gebracht werden musste. Dadurch mussten leider die Trainings am Freitag entfallen. Außerdem  konnte nur ein Court aufgebaut werden. Unter diesen Bedingungen war der Zuschauerzuspruch am Turnierwochenende nicht optimal, obwohl Willingen als äußerst lebendige Stadt mit vielen Wochenendtouristen und belgischen Besuchern als Veranstaltungsort gut gewählt war.

Trotz den schlechten Wetterkonditionen fanden sich vor allem am Samstag noch einige Zuschauer, teils Touristen, teils Familie und Freunde der teilnehmenden Teams am Center Court ein, leider waren es am Sonntag deutlich weniger Zuschauer. Das Teilnehmerfeld im Frauenwettbewerb kam aus ganz Deutschland, topgesetzt waren das einzige professionelle Team um die Overländer Zwillinge, die ja auch im Beachvolleyball zu den Top 13 Teams im Land gehören. Doch mit dem Quartett aus Lemberger, Straub, Schulz-Müller und Hogenmüller war auch zu rechnen.  In der männlichen Konkurrenz war das Zugpferd und topgesetzte Team ganz klar Becker/Schröder/Wolf/Wolf, die auch ihren Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen konnten.

Das schlechte Wetter mit den windigen, oftmals böigen Bedingungen teilweise unter peitschendem Regen zwang das Team aus Baden-Württemberg dazu, dass eigene aggressives Angriffsspiel zurückzustellen und eher eine Fehlervermeidungstaktik anzuwenden. Im ersten Auftritt im Wettbewerb konnte das Spiel souverän gewonnen werden, vor allem durch sichere Annahmen, guten Zuspiel und einem starken Block und Hauptangriffsspielerin Pia Lemberger konnte das erste Spiel mit 2:0 gewonnen werden. Im zweiten Spiel waren dann neue taktische Kniffe notwendig, denn nicht jedes Team spielte das gleiche "System". Dadurch bedingt, dass auf dem Spielfeld keine Positionen eingehalten werden mussten, sind einige Varianten möglich, wie beispielsweise der Doppelblock. Als gut abgestimmtes Team konnten sie sich gut auf Veränderungen einstellen und damit auch das 2. Spiel nach einem knappen ersten Satz, im zweiten Satz deutlich für uns entscheiden.

Damit war das Quartett um Lemberger, Straub, Schulz-Müller, Hogenmüller als Gruppenerste direkt für das Halbfinale qualifiziert. In der Erwartung des nächsten Gegners am nächsten Tag wurden von den Vieren spekuliert, ob die großgewachsenen Zweitligaspielerinnen aus Neuwied die Gegner im Halbfinale werden oder die eher taktisch spielenden Chemnitzerinnen, die bereits in der Gruppenphasen Gegnerinnen waren. Und es kam zum zweiten Duell gegen die Chemnitzerinnen,  wieder war der erste Satz sehr knapp und von Nervositäten geprägt, doch das eindeutig nervenstärkere und  bessere Team setzte sich durch. Damit hatten Lemberger, Straub, Schulz-Müller und Hogenmüller die Chance deutsche Snowvolleyballmeister zu werden. Doch im Finale gegen das Team der Overländer-Zwillinge war es eine recht eindeutige Angelegenheit. Aber dennoch wurde ein tolles Turnier gespielt und mit der Silbermedaille belohnt.

Als Fazit des Wochenende fasst Barbara Schulz-Müller zusammen: „Es war ein super organisiertes Turnier, dem letztendlich die Wertschätzung momentan fehlt, da das entsprechende Teilnehmerfeld fehlt. Eine stärkere Professionalisierung würde der Veranstaltung gut tun, dennoch war es für uns eine geniale Erfahrung“.

veröffentlicht am Dienstag, 12. März 2019 um 13:08; erstellt von Schell, Holger
letzte Änderung: 14.03.19 12:23
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