BaWü- Jungs holen Silber beim Bundespokal in Wiesbaden

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...Mädels landen auf Platz 6

Die männliche Baden-Württemberg Auswahl um Landestrainer Michael Mallick verpasste beim Bundespokal in Wiesbaden nur knapp die Sensation und verlor in einem spannenden Finale gegen eine starke Mannschaft aus Sachsen mit 1:2 (15:25, 25:22, 22:24). Die Mädchen verpassten den Halbfinaleinzug knapp und verloren gegen Bayern mit 1:2 (25:22, 13:25, 9:15). Im anschließenden Spiel um Platz 5 mussten sie sich dem Nordwestdeutschen Volleyball Verband mit 0:2 (23:25, 27:29) geschlagen gegeben. Den Pokal bei den Mädchen sicherte sich Nordrhein-Westfalen.

Am Donnerstag, den 25.05.2017 machten sich die BaWü-Teams der Jahrgänge 1999/2000 (männlich) und 2000/2001 (weiblich) auf den Weg in die Landeshauptstadt Hessens um den letzten gesamtdeutschen Bundespokal zu spielen. In der Gruppenphase ging es für die BaWü-Mädels um Landestrainer Sven Lichtenauer gegen die Auswahl aus Hamburg und Sachsen-Anhalt. Gegen beide Mannschaften ließen die Mädchen nichts anbrennen und konnten sowohl das Spiel gegen Hamburg (25:14, 25:25:15) als auch gegen den späteren Zweitplatzierten aus Sachsen-Anhalt (25:13, 25:19) souverän mit 2:0 für sich entscheiden und beendete somit die Gruppenphase auf dem ersten Tabellenplatz.

Die BaWü-Jungs hingegen starteten ein wenig holprig in das Turnier. Im ersten Spiel verloren sie gegen die Auswahl aus Mecklenburg-Vorpommern mit 1:2 (25:20, 20:25, 12:15). Das zweite Spiel konnte man problemlos gegen die Saarländer mit 2:0 (25:16, 25:13) gewinnen bevor es zum letzten Spiel des Tages gegen die Jungs aus Bayern auf das Feld ging. Gegen die favorisierten Bayern konnte man das Spiel nach dem verlorenen ersten Satz noch drehen und gewann ein wenig überraschend mit 2:1 (25:27, 25:23, 15:9). Somit war Tabellenplatz zwei gesichert.



Als Gruppensieger waren die Mädchen direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Dort standen die Löwinnen Bayern gegenüber. In einem hochspannenden und umkämpften Spiel mussten sich die Mädchen leider knapp mit 1:2 geschlagen gegeben (25:22, 13:25, 9:15). Im Anschluss ging es dann gegen die Auswahl aus Mecklenburg-Vorpommern. Hier konnte sich die BaWü-Mädels mit 2:1 (25:17, 21:25, 15:10) durchsetzen und spielten somit am Sonntag um den 5. Platz gegen den Nordwestdeutschen Volleyball Verband.

Die Jungs hingegen hatten als Gruppenzweiter am Samstag zunächst noch ein Zwischenrundenspiel vor sich. Gespielt wurde gegen die Jugendnationalmannschaft (Jahrgang 2001/2002). Dies konnten die Jungs souverän mit 2:0 (25:16, 25:17) für sich entscheiden. Im Viertelfinale wartete mit Thüringen einer der Topfavoriten auf die Jungs aus Baden-Württemberg. Doch auch hier schafften die Jungs die Sensation und gewannen relativ deutlich mit 2:0 (25:22, 25:19). Der Einzug in das Halbfinale war perfekt, dort wartete der Nordwestdeutsche Volleyball- Verband.

Die BaWü-Mädchen mussten sich am Sonntag beim Spiel um Platz 5 ganz knapp dem Nordwestdeutschen Volleyball-Verband mit 0:2 (23:25, 27:29) geschlagen gegeben. „Sehr schade, dass wir den dritten Platz vom letzten Jahr nicht verteidigen konnten“, resümierte Landestrainer Sven Lichtenauer. „Wir hatten diesmal einen sehr schweren Turnierverlauf. Dennoch hat sich die Mannschaft immer sehr gut auf die Gegner eingestellt und alles gegeben.“

Die Jungs machten es besser und konnten das Spiel gegen denselben Gegner mit 2:0 (25:20, 25:16) für sich entscheiden - der Finaleinzug war perfekt! Im anderen Halbfinale setzte sich die Auswahl aus Sachsen souverän gegen Berlin durch. In einem wahren Krimi hatten die BaWü-Löwen beim Stand von 14:11 im Tie-Break bereits drei Matchbälle, ließen diese jedoch ungenutzt. In der nicht enden wollenden Verlängerung des Tiebreaks musste sich die BaWü-Auswahl am Ende knapp mit 15:25, 25:22 und 22:24 den Sachsen geschlagen geben.

Michael Mallick war mit der gezeigten Leistung seiner Jungs überaus zufrieden: „Die Silbermedaille ist ein tolles Ergebnis. Wir haben mit den besten Teams Deutschlands mitgehalten. Fast hätten wir das Finale auch noch gewonnen. Die Jungs haben während dem Turnier aber auch die letzten zwei Jahren fantastisch entwickelt. Deshalb möchte ich mich bei allen mitwirkenden Trainern bedanken!“

  

Für beide Auswahlmannschaften war der Bundespokal das letzte Turnier im Landeskader. Zum Abschluss versammelte sich der komplette BaWü-Tross mit Eltern zum Abendessen im OSP Heidelberg um die Kaderzeit in Baden-Württemberg gebührend abzuschließen.

 

Für BaWü im Einsatz waren:
Leonie Amann (TSG Rohrbach), Lara Berger (FV Tübinger Modell), Magdalena Fischer, Emily Günter, Saskia Lenk, Sara Marjanovic, Selina Poric (alle MTV Stuttgart), Jana Grathwol (TB Bad Krozingen), Marie Hänle (TSV Laupheim), Lena Kuhn (TV Rottenburg), Anna Schupritt (VfR Umkirch)

Tom Kaufhold, Julian Schupritt, Luc Hartmann, Paul Botho, Frederik Frisch (alle FT 1844 Freiburg), Philipp Oster, Julian Hondmann (beide TV Bühl), Felix Roos (MADS Ostalb), Julian Weisigk (USC Konstanz), Daniel Schön (SV Fellbach), Leon Zimmermannn (VfB Friedrichshafen), Marcel Vogel (MTV Ludwigsburg)

Das Trainer und Betreuerteam:
Michael Mallick, Sven Lichtenauer, Fabian Kohl, Sebastian Schmitz, Catharina Hoch, Roland Weitschies und Thomas Dörr

veröffentlicht am Freitag, 9. Juni 2017 um 11:11; erstellt von SBVV-Geschäftsstelle, Andrea Greguric
letzte Änderung: 20.06.17 13:18

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